Bancha kaufen

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Bancha kaufen

Mehr als 30 Bancha Tees aus mehreren Ländern mit den wichtigsten Produktinfos im Vergleich. Worauf kommt es beim Bancha-Kauf an?

Bancha: die zweithäufigst getrunkene Grünteesorte

Mit fast 10% Marktanteil ist Bancha die nach Sencha (fast 80%) die am zweitgrößte Grünteesorte in Japan und besonders preisgünstig. Im Unterschied zum Sencha wird der Bancha in der Regel aus späteren Ernten bzw. gröberen Blättern gewonnen (meist ab Juni). Diese Ernten werden dann meist zu einem sogenannten Blend vermischt. Bessere Qualitäten besitzen allerdings einen höheren Anteil an jüngeren Ernten und feineren Blättern. Die besten Banchas werden Meban-Bancha gerufen. Die späten Ernten besitzen andere Inhaltsstoffe als die Blätter, die für den Sencha erster Ernte genommen werden. Bancha ist bekannt für einen anderen Mix an Bitterstoffen und Catechinen, weniger Koffein, für den höchsten Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen und einer der höchsten Eisengehalte aller Lebensmittel. Er ist besonders mild und basisch / mineralisch und im Yin-/Yang-Verhältnis fast ausgeglichen (leicht Yin). Damit ist er eine ideale Ergänzung zu den anderen wichtigsten Grünteesorten Sencha, Gyokuro und Matcha und kann bzw. sollte täglich getrunken werden. Im Geschmack ist er bei guten Qualitäten weniger intensiv als Sencha, leicht süß, zeigt schöne mineralische Noten und einen guten Charakter. Hier finden Sie die Detailinfos zum Bancha-Tee.

Auf was kommt es beim Bancha-Kauf vor allem an?

Die folgenden Stichpunkte geben einen Überblick über die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines guten Bancha-Tees.

Preis LeistungHerkunft & SorteAnbau & VerarbeitungReinheit & Test
Preis pro 100gHerkunftsregionErnte (1.-5.)Bio, pestizidfrei
QualitätskategorieSaatsorte (Cultivar)ErntetechnikBio seit wann
VersandkostenOriginalitätHöhenmeterErntejahr
LieferzeitGeschmackstestDämpfungsgradLabortests
MedaillenAroma & TasseAussehen des BlattsVerpackung


6 Responses to “Bancha kaufen”

  1. Frage zum Verzehr Bancha Tee:

    Erstmal Kompliment an Ihre Seite, bin seit kurzem ein begeisterter Grüner Tee Trinker durch zahlreiche Anregungen auf ihrer Seite. Da Eisen meist wenig gelöst wird im Aufguss selbst, empfehlen Sie die Blätter des Bancha nach dem 1. Aufguss zu essen, da hier das ganze Blatt die Wirkstoffe enthalten soll. nun habe ich das probiert, aber es schmeckt milde gesagt unglaublich „grausam“. Ich verwende den Bancha Fuji Organic. Ist hier nicht jeder Tee geeignet oder ist das einfach so schlimm? Vielen Dank

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, es gibt beim Bancha auch Unterschiede und durchaus mildere Tees. Je jünger das Blatt desto milder. Ich veröffentliche dazu in Kürze einen Test. Aber trotzdem wird das nicht besonders gut schmecken. Ich empfehle daher immer, die Blätter direkt nach dem Aufguss in einem Mixer mit Früchten zu vermixen. Das schmeckt sogar sehr gut. Aber bitte essen Sie Bancha nicht zu oft, das sollte man nur ab und zu oder bei starkem Eisenbedarf machen. viele Grüße Jörg Schweikart

  2. Wir haben den Bancha Zweigtee in einem Kurs über makrobiotische Ernährung als tägliches Getränk betrachtet. Warum sollte man ihn nur zweimal in der Woche trinken? Er gleicht Übersäuerung gut aus und macht dadurch sehr wach. Man kann mit diesem Tee viele anregenden Getränken ausweichen, wie Schwarztee oder Kaffee, auf die man meint, nicht verzichten zu können.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, aus meiner Sicht trifft das schon den Kern der Sache, da hat die Makrobiotik nicht Unrecht. Bitte lesen Sie die Beschreibung der gesunden Eigenschaften im Artikel Sorten>Bancha. Nur, meiner Erfahrung nach gilt es, die besonderen Eigenschaften des Banchas in ein ganzheitliches und harmonisches System der Teepflanze zu übertragen. Symbolhaft gesprochen sind Bancha und Kukicha / Karigane mit der Basisnote der Teepflanze gleichzusetzen. Gyokuro und Shincha mit der Kopfnote. Sencha mit der Herznote. Sie alle sind für sich genommen tolle und gesunde Tees. Aber sie haben eben individuelle Eigenschaften. Und wie immer, macht die Harmonie erst die richtige gesunde nachhaltige Wirkung aus. Daher empfehle ich von allen wichtigen Sorten zu geniessen, so wie im Artikel „Sorten>Welche Sorten wie oft wie viel“ beschrieben. Davon abgesehen ist folgendes wichtig: Ein Mensch mit gesunder Ernährung und der nicht übersäuert ist, sollte nicht zu sehr basische Lebensmittel zu sich nehmen, sondern eben weiterhin ausgeglichen sein. Der tägliche Genuss von Bancha kann bei übersäuerten Menschen hilfreich sein. Aus meiner Sicht ist es aber in der Abwägung noch wichtiger, das Gesamtsystem und den Stoffwechsel mit den anderen Teesorten zu stärken. Und eine letzte Bemerkung: Der Bancha besitzt relativ viel bioverfügbares Eisen. Dies kann für mit Eisen unterversorgte Menschen ein Segen sein, aber für Menschen mit guter Versorgung bei starkem Gebrauch eben auch schädlich werden. Insgesamt möchte ich Ihnen also beipflichten, aber das Ganze noch lieber in einen harmonischen Gesamtkontext setzen. Insofern bin ich für Ihre Frage sehr dankbar, mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  3. Frage zum Bancha:

    Hallo, ich habe eine schwere Sonnenallergie und kann im Sommer am Tage das Haus nicht verlassen. Ich würde gernen grünen Tee trinken, um den Gesundheitszustand zu verbessern, den freien Radikalen entgegen zu wirken. Weil ich auf das Koffein im Tee empfindlich reagiere habe ich mich für die Sorte Bancha entschieden. Frage: Habe ich da die richtige Sorte gewählt? Was für einen grünen Tee würden Sie mir empfehlen und mit welcher Zubereitungsart? Würde ich diesen Tee auch in einem Supermarkt Drogerie bekommen? Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen und bedanke mich im Voraus.
    Mit den freundlichsten Grüssen

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, eine schwere Sonnenallergie kann darauf zurückzuführen sein, dass Leber und Nieren konstitutionell stark geschwächt sind. Dies sollte mit einem guten Heilpraktiker abgeklärt werden. Wenn sich das bestätigen sollte, wären an für sich die Sorten Sencha (1. Pflückung; wirkt am besten für die Leber) und Gyokuro (am besten für die Nieren) die wichtigsten Grundsorten für den täglichen Gebrauch. Im Prinzip könnte man dann der Empfehlung im Artikel „Welche Sorten Wie oft wie viel?“ folgen. Allerdings sollte dies a) mit dem behandelnden Arzt / Heilpraktiker abgestimmt werden und b) falls Sie den höheren Koffeingehalt nicht gut vertragen, sollte man die Dosis so lange reduzieren, bis keine Nebenwirkungen mehr auftreten. Meine Empfehlung wäre also nicht so sehr auf den Bancha auszuweichen, sondern vielmehr der vorgenannten Empfehlung mit niedrigerer Dosis zu folgen und Geduld zu haben. Noch etwas: Meiner Erfahrung nach, kann es bei einer Sonnenallergie auch wichtig sein, über einen Heilpraktiker auszutesten, ob eine Belastung mit Umweltgiften vorliegt. Was den Kauf von grünen Tee angeht, können Sie sich in einem guten Teefachgeschäft beraten lassen. Die wichtigsten Tipps dazu finden Sie im Beitrag „Kaufen“. In der Kategorie „Test“ habe ich zudem viele Tees getestet. Alle dort aufgeführten Tees kann ich gut empfehlen (natürlich gibt es im Markt auch viele andere gute japanische Grüntees). Viel Erfolg! Mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

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